Limesroute eröffnet

Von Großkrotzenburg am Main bis nach Echzell in der Wetterau reicht über mehr als 40 km die neu gestaltete Limesroute des Regionalparks RheinMain.

Ein Gemeinschaftsprojekt

In einem Gemeinschaftsprojekt haben der Main-Kinzig-Kreis, der Wetteraukreis und die Regionalpark RheinMain GmbH den historischen Verlauf des Limes erlebbar gemacht. Markante weiße Stelen, neu gepflanzte Eichen und weiß markierte Bäume im Wald kennzeichnen die Limeslinie nun weithin sichtbar.

Die Eröffnung der Limesroute wurde jetzt an der rekonstruierten Limespalisade in Hammersbach Marköbel mit einem Empfang und mit einer anschließenden Radtour nach Altenstadt-Oberau gefeiert. Neben der politischen Prominenz, die stolz ihr Projekt vorstellte, hatten sich auch viele interessierte Bürgerinnen und Bürger eingefunden, um an der Eröffnung und an der Radtour teilzunehmen.

Landrat Thorsten Stolz eröffnet die Veranstaltung

… und ein Panoramawanderweg

In Hammersbach konnte Bürgermeister Michael Göllner pünktlich zur Eröffnung der Limes-Fahrradroute auch den Limes-Panoramawanderweg über den Weinberg seiner Bestimmung übergeben. Für Fernwanderer auf der Limesstrecke eröffnet sich so die Möglichkeit, von der Fahradroute abzuweichen und über den Weinberg nah am historischen Limesverlauf eine landschaftlich reizvolle Abkürzung zu nehmen, die zudem auf dem höchsten Punkt eine wunderbare Fernsicht bietet.

Für Hammersbacher Spaziergänger eröffnet sich ein knapp 6 km langer Rundweg, zu dem man aus allen Ortsteilen rasch gelangt. Dank der perfekten Ausschilderung werden auch weniger Ortskundige sich mühelos zurecht finden.

Eine Initiative der SPD

Bei den Hammersbacher Sozialdemokraten ist man sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Limes-Aufwertung und der neuen Visualisierung.

Schon 2016 hatte die SPD-Fraktion das Thema durch einen Antrag aufgerufen, und der SPD-Vorschlag für den Limes-Panoramaweg und seinen Verlauf wurde jetzt 1 zu 1 umgesetzt.

Die neue Beschilderung der Panoramaroute weist den Weg
Zufriedene Gesichter am SPD-Tisch in Oberau nach Abschluss der Fahrradtour
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