SPD-Fraktion besucht den Verein für sozialpädagogisches Management

Im Rahmen ihres Sommerprogramms „Keine Pause in der Sommerpause“ besuchten Mitglieder der SPD-Fraktion zusammen mit einigen Gästen in der letzten Ferienwoche den Verein für sozialpädagogisches Management e.V. in Hammersbach.

In den Räumlichkeiten des Vereins in der Langenbergheimer Straße im Ortsteil Marköbel wurden die Sozialdemokraten durch den Geschäftsführer Jochen Mahnke empfangen. Nach einem Durchgang durch die Räume und einem Blick auf die Einrichtung erläuterte Mahnke seinen Gästen die Ziele und die Arbeit des Vereins. Danach blieb noch mehr als eine Stunde Zeit für Fragen und einen Austausch über die Schwierigkeiten und Probleme, aber auch die überzeugenden Erfolge in den verschiedenen Feldern der sozialen Arbeit.

Der Verein für sozialpädagogisches Management e. V. wurde 2013 gegründet und hat seinen Sitz in Hammersbach. Der gemeinnützige sozialpädagogische Verein ist ein anerkannter freier Träger der Jugendhilfe. Er setzt sich für Schüler ohne Abschluss ebenso ein wie für Menschen, die vor Krieg und Gewalt fliehen mussten und bei uns Schutz suchen. Mit seinen 52 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist der Verein in der Schulsozialarbeit tätig, begleitet Schülerinnen und Schüler, die in sogenannten PuSch-Klassen einen Hauptschulabschluss anstreben, bietet Wohngruppen für Kinder und Jugendliche und engagiert sich in der Flüchtlingshilfe in Griechenland und Syrien. Aktuellstes Projekt sind zwei interkulturelle Wohngruppen, die in Langen-Bergheim zwei eigens erbaute Häuser beziehen werden. Hier werden schutzbedürftige deutsche Kinder gemeinsam mit Flüchtlingskindern in Obhut genommen.

Die Arbeit des Vereins, das konnten man Jochen Mahnke anmerken, ist von großem Enthusiasmus getragen, aber auch von hoher Professionalität. Insbesondere die Hilfsleistungen in Griechenland, wo die Evangelische Kirche Thessaloniki Kooperationspartner ist, und in Syrien, wo der Verein mit der Hilfsorganisation Violet zusammenarbeitet, setzen aber auch Sach- und Geldspenden voraus, zu denen der Verein regelmäßig aufruft.

„Das breite Spektrum der Vereinsaktivitäten hat uns sehr beeindruckt“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Wilhelm Dietzel, „es ist schon etwas Besonderes, wie sich hier die Sozialarbeit vor Ort mit der Hilfe in internationalen Krisenbrennpunkten ergänzt. Hut ab vor dem großen Engagement aller Mitarbeiter.“

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