Thorsten Stolz informiert sich in Hammersbach

Die Weiterentwicklung und Stärkung des Wirtschaftsstandortes Main-Kinzig ist eines der zentralen Aufgabenfelder des designierten SPD-Landratskandidaten Thorsten Stolz. Aus diesem Grund informierte sich dieser in der Gemeinde Hammersbach bei Bürgermeister Michael Göllner aus „erster Hand“ über die Entwicklung des interkommunalen Gewerbegebietes Limes.  An diesem Termin nahm auch der ehemalige hessische Wirtschaftsminister Lothar Klemm teil, der heute Aufsichtsratsvorsitzender des Projektentwicklers Dietz AG ist. Er Informierte den Gast aus der Kreisstadt Gelnhausen über das Vorhaben der Dietz AG.

Die Gemeinde Hammersbach entwickelt derzeit direkt an der BAB 45 gemeinsam mit den beiden Wetterauer Nachbarkommunen Limeshain und Büdingen dieses etwa 24 Hektar große Gewerbegebiet. Die Dietz AG hat im Gewerbegebiet Limes große Pläne, wie Lothar Klemm gegenüber Thorsten Stolz erläuterte. Bisher hat sich das Unternehmen acht Hektar Fläche in dem Gebiet gesichert. In der letzten Sitzung der Verbandsversammlung wurde beschlossen, mit der Dietz AG weitere Verträge abzuschließen, die bereits weit in die Zukunft hineinreichen und so auch eine perspektivische Entwicklung der Gewerbeflächen darstellen. Dies ist derzeit in der Vorbereitung für die Gremien. „Die Logistik ist eine der großen Zukunftsbranchen. Wir glauben an den Standort Hammersbach und wollen hier ein Gebiet realisieren, das als Transport- und Logistikzentrum Rhein-Main-Ost auf dem Markt angeboten wird. Bei dem Thema Logistik denken viel Menschen an viel Verkehr und wenige Arbeitsplätze. Das ist aber so aber nicht mehr der Fall und wird sich in Zukunft noch mehr ändern. Unter dem Stichwort Industrie 4.0 werden gerade solche Standorte, wie hier in Hammersbach, von großer Bedeutung sein“, so Lothar Klemm im Gespräch mit Thorsten Stolz und Michael Göllner.

Bürgermeister Michael Göllner unterstreicht dies ausdrücklich: „In den Gremien der regionalen Politik habe ich immer darauf gedrungen, dass wir dort Flächen ausweisen müssen, wo sie in der Region gebraucht werden und die Belastungen für die Menschen erträglich bleiben. Wir haben mit unserem Autobahnanschluss eine außergewöhnlich günstige Lage, da unser Gewerbegebiet nicht im Zusammenhang mit einer Wohnbebauung steht. So haben wir hier die Chance, ohne große Beeinträchtigungen der Wohnbevölkerung viele Arbeitsplätze zu schaffen und für die Kommunen letztlich auch Steuereinnahmen zu erzielen.“

Der designierte Landratskandidat der SPD-Main-Kinzig, Thorsten Stolz, der als Bürgermeister von Gelnhausen in den vergangenen Jahren selbst erfolgreich Gewerbeansiedlungsprojekte vorangetrieben hat, unterstützt die aktive Wirtschaftsförderung der Gemeinden im Kreis. „Wir müssen uns als Main-Kinzig-Kreis klar als wichtiger Teil der Region Frankfurt-Rhein-Main positionieren. Die konsequente Entwicklung an der A 45, die einen langen Atem und zum Teil auch viel Geduld braucht, ist enorm wichtig für den Kreis und die Region. Als Landrat werde ich solche Projekte immer fördern und unterstützen, vor allem im Hinblick darauf, dass freie Gewerbeflächen in den nächsten Jahren knapp werden und unser Landkreis aber eine weitere wirtschaftliche Perspektive braucht, damit die bisherige dynamische Entwicklung fortgesetzt werden kann“, so Thorsten Stolz bei seinem Besuch in Hammersbach abschließend.

Facebook
Twitter