SPD bedauert Erich Pipas Entscheidung

Mit Bedauern und Respekt nehmen die Hammersbacher Sozialdemokraten die Entscheidung von Landrat Erich Pipa zur Kenntnis, im nächsten Jahr nicht wieder als Landrat im Main-Kinzig-Kreis zu kandidieren.

„Erich Pipa war immer ein Kämpfer für die Belange der Kommunen und der Bürger. Vor allem als Präsident des Hessischen Landkreistages hat er die kommunale Familie immer wieder zusammengehalten und für die kommunale Selbstverwaltung gekämpft. Landrat Erich Pipa war für die Parlamente in den Kommunen ein verlässlicher Partner. Als Chef der Kommunalaufsicht hat er mit Augenmaß die schwierige Phase der Haushaltskonsolidierung begleitet. Massiv wehrte er sich gegen die Kürzungen beim kommunalen Finanzausgleich durch die Hessische Landesregierung.“, so der Vorsitzende der SPD Hammersbach, Wilfried Bender, der sich aber zugleich sicher ist, dass die SPD Main-Kinzig in der Lage ist, für die Nachfolge Pipas einen hervorragend geeigneten Kandidaten aus den eigenen Reihen zu finden.

Michael Göllner, Kreistagsabgeordnete und Hammersbacher Bürgermeister, lobt insbesondere die herausragenden Projekte und die Durchsetzungsfähigkeit Pipas: „Mit seinen Projekten wie dem Breitbandausbau, dem Ausbau und der Sicherung der kreiseigenen Kliniken, seinem Einsatz für die Alten- und Pflegezentren, der Finanzierung der Ausstattung der Schulen, der Schulsozialarbeit oder auch der Hospizarbeit in unserem Kreis hat Erich Pipa, gemeinsam mit der SPD-Kreistagsfraktion und den Koalitionspartnern, Maßstäbe gesetzt und in Hessen und darüber hinaus viel Beachtung gefunden. Nicht umsonst gilt er als der bekannteste Landrat Deutschlands. Wir wünschen Erich Pipa für die Zukunft alles Gute und freuen uns auf die sicherlich vielen Ideen und Initiativen, die er nun im letzten Jahr seiner Amtszeit noch in Angriff nehmen wird.“