“Wir sind die Macher”

Die Jahreshauptversammlung der Hammersbacher Sozialdemokraten im Historischen Rathaus Marköbel umrahmte eine sehenswerte Ausstellung über das bewegten Leben des großen deutschen Sozialdemokraten Willy Brandt anlässlich seines 100. Geburtstages im vergangenen Dezember. Gegenwart und Zukunft des Hammersbacher Ortsvereins bestimmten dann aber die Tagesordnung.

Nach der Begrüßung und den formalen Punkten gab Vorsitzender Wilfried Bender seinen Jahresbericht ab. „Wir haben mehr als die Hälfte der Legislaturperiode bereits hinter uns. Schon jetzt ist erkennbar, dass Hammersbach dabei ein gutes Stück vorangekommen ist.“ Wichtige Projekte wie das interkommunale Gewerbegebiet Limes, die Senioren-Dependance und die Dorferneuerung seien noch in Arbeit, aber nach ihrer Vollendung wird Hammersbach ein gutes Stück zukunftssicherer geworden sein, war sich Bender sicher. Diese Entwicklung trage eindeutig und klar die Handschrift der Hammersbacher Sozialdemokraten. „Wir sind die Macher“, betonte Bender, „das Nörgeln überlassen wir anderen“. Die SPD-Vertreter in den Ausschüssen und im Gemeindeparlament leisteten hervorragende, verantwortungsbewusste Arbeit, die Hammersbach sichtbar voranbringe. Bender dankte allen Mandatsträgern dafür, dass sie in ihren jeweiligen Ämtern und Aufgaben die Hammersbacher SPD bestens repräsentieren. „Die herausragende Resonanz auf unsere Veranstaltungen ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass wir auch integraler Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Hammersbach sind. Unsere Mitwirkung in zahlreichen Arbeitsgruppen bekräftigt diesen Anspruch“, betonte Bender.

Bei den Vorstandwahlen gab es nur wenige Veränderungen. Wilfried Bender (1. Vorsitzender), Volkhard Orth (2. Vorsitzender), Oliver Baron (1. Kassierer), Beate Reul-Friedrich (1. Schriftführerin), Ralf Ernst (2. Kassierer) und Heidrun Reul (2. Schriftführerin) wurden in geheimer Abstimmung einstimmig wieder gewählt. Bei den Beisitzern gab es kleine Veränderungen. Dirk-Jürgen Schäfer (aus Altersgründen) und Rebecca Hitzemann (Wegzug) kandidierten nicht mehr. Als Beisitzer wurden gewählt: Christina Greulich, Marina Moore, Reinhard Fladerer, Jürgen Wernisch, Werner Turban, Hans-Günter Hitzemann und Hans-Joachim Möller. Dieter Litza wurde als neuer Revisor gewählt. Die Amtszeit für alle Gewählten beträgt zwei Jahre. Hauptkassierer Oliver Baron berichtete über einen soliden Kassenstand, mit dem sich zukünftige Herausforderungen sicher meistern ließen.

Fraktionsvorsitzender Wilhelm Dietzel berichtete über die Arbeit der Fraktion, der er höchste Anerkennung aussprach. „Die gegenwärtige Fraktion ist die größte, die ich in meiner nahezu dreißigjährigen Zeit als Fraktionsvorsitzender führen darf. Wichtiger als die Größe ist aber die Qualität unserer Arbeit, und hier kann ich den Fleiß, die Verlässlichkeit und das Verantwortungsbewusstsein unserer Gemeindevertreter nur ausdrücklich loben.“ Die SPD-Fraktion habe ausreichend Phantasie für die Entwicklungsaufgaben der Gemeinde, trage aber auch schmerzhafte, unangenehme Entscheidungen geschlossen mit, wenn so ein Beitrag zur Konsolidierung der Gemeindefinanzen geleistet werden könne, so Wilhelm Dietzel.

Der Bericht von Bürgermeister Michael Göllner befasste sich zu einem erheblichen Teil ebenfalls mit dem Thema Gemeindefinanzen. Er schilderte eindrücklich die Probleme, die sich aus dem Missverhältnis kommunaler Aufgaben und den dafür zugewiesenen Finanzmitteln ergeben. Damit habe, wie fast alle Kommunen in Hessen, auch Hammersbach zu kämpfen, aber, so Michael Göllner, „Wir haben durch die Entwicklung des interkommunalen Gewerbegebietes eine sehr realistische Perspektive, neue Gewerbesteuereinnahmen zu erzielen, so dass wir sehr bald aus der finanziellen Unterdeckung in wahrsten Sinne herauswachsen werden. Unsere vorausschauende Infrastrukturpolitik und unsere interkommunale Zusammenarbeit wird sich am Ende für die Bürger auszahlen.“

Volkhard Orth berichtete über die zahlreichen Veranstaltungen der Hammersbacher SPD und hob das Heringsessen hervor, das ein wahrer Renner geworden sei. Vor wenigen Tagen erst konnten die Sozialdemokraten den beträchtlichen Spendenerlös des Heringsessens an den Sozialfond der beiden Kirchengemeinden übergeben. „Die Planungen für das Jubiläumsdorffest treten jetzt in die Endphase. Wir werden historische Ausstellungen präsentieren, ein attraktives Gewinnspiel anbieten und beim Hoffest an unserem Stand die Besucher auch musikalisch bestens unterhalten. Und für unsere Traditionsveranstaltung „Rock in den Mai“ läuft seit einigen Tagen bereits der Kartenvorverkauf“, so Volkhard Orth abschließend.

Wilfried Bender erinnerte zum Schluss der Versammlung daran, dass in wenigen Wochen die Wahlen zum Europaparlament anstehen. Er forderte die Hammersbacher Sozialdemokraten auf, ihren Beitrag für ein gutes Ergebnis zu leisten, um dem Spitzenkandidaten der europäischen Sozialdemokraten, Martin Schulz (SPD) den nötigen Rückenwind zu geben.

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