Trauer um Helmuth Brandt

Die SPD nimmt Abschied von Helmuth Brandt, der nur wenige Tage vor seinem 96. Geburtstag verstorben ist.

Der gelernte Werkzeugmacher und ehemalige Betriebsratsvorsitzende von Leibold Heraeus gehörte 50 Jahre der SPD an und war sein Leben lang ehrenamtlich in seiner Heimatgemeinde aktiv. Er war Gemeindevertreter in der damals noch selbständigen Gemeinde Marköbel und später in Hammersbach, wirkte einige Jahre auch als Schiedsmann und war mehr als zwei Jahrzehnte Vorsitzender des Sängergruß Marköbel. Für seine Verdienste wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Helmuth Brandt, der in der Weimarer Republik geboren wurde, in der NS-Diktatur aufgewachsen ist und selbst noch Kriegsteilnehmer war, wurde von diesen Erfahrungen seiner Jugendzeit geprägt. Bis zuletzt war es ihm wichtig, eine klare Haltung zu haben und zu seiner Überzeugung zu stehen. Dass er als ehemaliger Betriebsratsvorsitzender immer die Rechte der Arbeitnehmer im Auge hatte, versteht sich von selbst.

Sowohl in der SPD wie auch in seinem beruflichen Leben als Betriebsratsvorsitzender scheute sich Helmuth Brandt nie vor kontroversen Diskussionen und Auseinandersetzungen, wenn es darum ging gegen Ungerechtigkeiten zu kämpfen. Rüstig bis ins hohe Alter begleitete er engagiert und solidarisch die Arbeit des Hammersbacher SPD-Ortsvereins. Dafür danken ihm die Hammersbacher Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten.

Helmuth Brandt wird einen festen Platz in unseren Erinnerungen haben.

Helmuth Brandt 2016 mit 90 Jahren
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