SPD nutzt die Sommerpause

Im Rahmen des Sommerprogramms „Keine Pause in der Sommerpause“ nutzt die Hammersbacher SPD-Fraktion gemeinsam mit den Mitgliedern des Gemeindevorstandes die Zeit, um sich vor Ort mit wichtigen Entwicklungsprojekten in der Gemeinde zu beschäftigen.

Der erste Termin in diesem Jahr führte zur Baustelle des Martin-Luther-Platzes. Dort wird gerade der Platz als bindendes Element zwischen dem Martin-Luther-Haus und dem Historischen Rathaus neugestaltet. Beide Gebäude wurden aufwändig renoviert und können nun von den Hammersbachern wieder genutzt werden.

Im Zuge der Bauarbeiten werden auch alle Versorgungsleitungen neu verlegt. Der dazu erforderliche Eingriff in den Boden machte auch eine begleitende archäologische Untersuchung notwendig, wie Michael Göllner berichten konnte. Es war sogar zu vermuten, dass man auf Fundamentreste der Außenmauern des ehemaligen römischen Kastells stoßen könnte. Dies war jedoch nicht der Fall. „Auf der einen Seite freuen wir uns natürlich, dass der Baufortschritt nicht durch umfangreiche Grabungen verzögert wird, auf der anderen Seite ist es natürlich immer spannend in unserem geschichtsträchtigen Ort zu graben und möglicherweise spektakuläre Funde ans Licht zu bringen“, so der Bürgermeister. In diesem Zusammenhang erinnerte er an die sensationellen Palisadenfunde im Baugebiet in den Gräben.

Nun freuen sich die Sozialdemokraten darauf, dass der Platz im Herbst fertig wird und das Gesamtensemble im Ortskern von Marköbel ein echter Treffpunkt für die Menschen in der Gemeinde werden kann. „Die Corona-Zeit hat uns gezeigt, dass ein lebenswertes Wohnumfeld ein hohes Gut ist. Die Menschen brauchen Räume und Plätze, die zum Treffen und zum Austausch einladen. Für uns Kommunalpolitiker ist das eine wichtige Aufgabe, die wir immer im Blick haben müssen“, so Wilhelm Dietzel.