Endlich Fortschritt beim „Haus Hammersbach“

Nachdem vor einigen Tagen Bürgermeister Göllner und die Erste Kreisbeigeordnete Simmler der Baustelle der Seniorendependance im Marköbeler Ortskern einen Informationsbesuch abgestattet hatten, ließ es sich die Hammersbacher SPD-Fraktion nicht nehmen, im Rahmen ihrer Sommertour „Keine Pause in der Sommerpause“ die Baustelle ebenfalls zu besichtigen. Von den Arbeiten des sogenannten Rüttel-Stopf-Verfahrens zur Fundamentierung war jetzt schon nichts mehr zu sehen. Dafür konnten die Parlamentarier auf dem eingeebneten Schotterbett bereits die abgesteckten Umrisse des zukünftigen Gebäudes zur Kenntnis nehmen.

„Wir freuen uns, dass nun endlich auch mit dem Bau der Seniorendependance in Hammersbach begonnen wurde und dass der Rohbau bis Ende dieses Jahres fertiggestellt sein soll.“, so Fraktionsvorsitzender Wilhelm Dietzel. Die Verzögerung halte sich so doch in Grenzen. Ganz zu vermeiden war sie nicht, denn es musste eine Methode gefunden werden, die es ermöglichte, auf dem vorgefundenen weichen Boden das Gebäude zu fundamentieren und gleichzeitig die archäologischen Bedürfnisse des Weltkulturerbes Limes zu wahren, denn die Baustelle befindet sich vollständig auf dem Areal des ehemaligen römischen Kastells.

„Es wäre aus unserer Sicht auch reizvoll gewesen, wenn dort Grabungen hätten stattfinden können. Was das römische Erbe betrifft, gibt es ja noch viele offene Fragen. Für uns ist jedoch das Wichtigste, dass die Baumaßnahme in Angriff genommen wird und dieses wichtige Vorhaben für unsere Gemeinde nun endlich realisiert werden kann. Die Bürger warten darauf.“, so Wilhelm Dietzel.

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