Besuch in der Landeshauptstadt

Der diesjährige Sommerausflug der Hammerbacher SPD führte in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden. Trotz angekündigter Hochsommerhitze und etlicher urlaubsbedingter Abwesenheiten machte sich eine kleine Schar per Bahn auf den Weg.

Auf Vermittlung des Landtagsabgeordneten Heinz Lotz konnten die Hammerbacher Besucher im Rahmen einer Führung den historischen und den neuen modernen Landtagsbau besichtigen. Die prunkvollen Räume des ehemaligen Schlosses der Landgrafen von Hessen und Nassau und die funktionale Nüchternheit des neuen Plenarbereiches mit dem kreisförmig gestalteten Parlamentssaal für die gewählten Abgeordneten bildeten einen starken Kontrast. In der Ahnengalerie hessischer Landespolitiker waren u. a. Wilhelm Leuschner und Georg-August Zinn zu sehen, Vertreter einer langen sozialdemokratischen Tradition in Hessen. „Spätere Generationen werden da auch Thorsten Schäfer-Gümbel finden“, prognostizierte Ortsvereinsvorsitzender Wilfried Bender optimistisch mit Blick auf die kommende Landtagswahl.

Das Highlight des Besuchsprogrammes für die Hammersbacher Sozialdemokraten gab es jedoch im unmittelbar gegenüberliegenden Wiesbadener Rathaus. Der seit Juli im Amt befindliche Wiesbadener Oberbürgermeister Sven Gerich begrüßte auf der Rathaustreppe per Handschlag die Hammersbacher Gäste. OB Sven Gerich stellte sein Büro und die Sitzungsräume des Wiesbadener Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung vor. Angesprochen auf die Gründe für seinen Überraschungssieg bei der OB-Wahl im März meinte Gerich: „Kandidat, Wahlkampfteam und Programm waren eine Einheit. Der so vermittelte Teamgeist war authentisch. Das haben die Wähler gemerkt und letztendlich honoriert.“ Der 39-jährige neue OB hinterließ bei den Hammersbachern einen starken Eindruck.

Nach so vielen Informationen war Stärkung unter den großen Sonnenschirmen eines Restaurants angesagt. Nach einem Abstecher ins Kurhaus und in ein Kaffeehaus nach Wiener Art wurde die Heimreise angetreten. Ein schöner Tag mit vielen interessanten Eindrücken ging zu Ende.

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