Empfang “Zehn Jahre Bürgermeister Michael Göllner”

Am 2. November 2004 trat Michael Göllner sein Amt als Bürgermeister in Hammersbach an. Zu zehn bewegten und erfolgreichen Jahren gratulierten ihm nun die Hammersbacher Sozialdemokraten im Rahmen eines Empfangs für die Mitglieder des SPD-Ortsvereins im Historischen Rathaus Marköbel.

Der Vorsitzende Wilfried Bender begrüßte die zahlreichen Gäste sowie Bürgermeister Göllner mit Mutter, Ehefrau Tanja und der jüngsten Tochter. Der Einladung des SPD-Ortsvereins waren auch MdL Christoph Degen, Vorsitzender der SPD Main-Kinzig, der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Rodenbachs Bürgermeister Klaus Schejna, der Sprecher der SPD-Gruppe im Regionalverband FrankfurtRheinMain, Bürgermeister Rouven Kötter aus Wölfersheim, und der ehemalige Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises Dr. André Kavai gefolgt. Ihre Anwesenheit, so Bender, dokumentiere das über Hammersbach ausstrahlende Netzwerk Michael Göllners und seine besondere persönliche Verbundenheit mit diesen Gästen. Nach der 20-jährigen Bürgermeisterzeit von Helga Meininger, dem „Glücksfall für Hammersbach“, könne nun auch Michael Göllner auf zehn erfolgreiche Jahre in der Gemeinde stolz sein. Daher hätten die Hammersbacher Sozialdemokraten gerne diesen Empfang zu seinen Ehren ausgerichtet.

In einer launigen Ansprache blickten Ursula und Wilhelm Dietzel dann auf die erste Dekade der Göllnerschen Amtszeit zurück. Sie berichteten von der Auswahl des Kandidaten, die nach dem gesundheitsbedingten Amtsverzicht Helga Meiningers schnell erfolgen musste, von den ebenso spannenden wie erfolgreichen Wahlkämpfen, in denen sich Michael Göllner immer unangefochten durchsetzen konnte, und natürlich auch von den Herausforderungen des Amtes, denen der Bürgermeister sich in den vergangenen zehn Jahren stellen musste. Anfangs seien der neuen Bürgermeister, seine Persönlichkeit und sein Arbeitsstil auch für manche Parteifreunde gewöhnungsbedürftig gewesen. Jugendliche Unbekümmertheit und ein besonderer Humor hätten hin und wieder zu Irritationen beigetragen, aber schon bald habe der „Neue“ überzeugt, ohne sich dabei verbiegen zu müssen. Von Anfang an habe er seine Aufgaben mit großer Ernsthaftigkeit wahrgenommen, die Projekte seiner Vorgängerin aufgenommen und professionell zu Ende gebracht. Um sich dann routiniert neuen Aufgaben zu widmen, an denen er gewachsen sei. „Heute wissen wir von dir, du bist ein Anpacker, ein Macher mit einer unbändigen Energie. Ein Bürgermeister für alle, aber mit einem klaren sozialdemokratischen Kompass. Du weißt, warum du tust, was du tust“, lobten die beiden Redner ihren Bürgermeister. Er beweise einen langen Atem und große Geduld und lasse sich auch von Hindernissen und Fallen nicht so leicht vom Weg abbringen. „Du bist aber auch ein gelassener Pragmatiker, der weiß, wann sich ein Einsatz nicht oder noch nicht lohnt, weil die Zeit für ein Projekt noch nicht reif ist. Dann kannst du warten, ohne zu leiden.“ In der Zusammenarbeit mit den Parlamentariern lege er Wert auf gleiche Augenhöhe für alle. Er pflege Offenheit und Transparenz und überzeuge durch Argumentation. „Ein Basta-Typ bist du nicht, auch wenn du dir nichts gefallen lässt.“ Offen, freundlich und zugewandt wende er sich auch den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde zu, was ihm den Respekt und die Anerkennung vieler Hammersbacher eingetragen habe. Mit einem herzlichen Dank für die die zehn Jahre unermüdlicher Arbeit im Dienste der Gemeinde und einem Glückauf für die kommende Zeit endeten Ursula und Wilhelm Dietzel ihren Beitrag und überreichten Bürgermeister Göllner ein Geschenk der Hammersbacher Sozialdemokraten.

Mit freundlichen Grußworten und kleinen Präsenten schlossen sich die sozialdemokratischen Amtsträger und weitere Gäste an, darunter auch die Vorsitzende des Vereinsrings Angelika Wiewrodt und der Ortsgerichtsvorsitzende Horst Heidenreich, die weiteres Lob über die Arbeit des Bürgermeisters hinzufügten. Ehrenbürgermeisterin Helga Meininger amüsierte ihre Zuhörer schließlich mit Erinnerungen an die Zeit, als der junge Forstingenieur Göllner bei der Gemeinde angestellt wurde und sich die ersten Sporen verdiente. Da habe er schon bald gezeigt, welches Potential in ihm steckt.

Michael Göllner war sichtlich beeindruckt und bedankte sich für das viele Lob. „Ich bin sehr, sehr gerne Bürgermeister in Hammersbach, und ich will es noch viele Jahre bleiben. Es gibt hin und wieder Stimmen, ich hätte Ambitionen auf andere Positionen, aber ich kann allen versichern, mein Platz ist hier in Hammersbach.“

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