Blick hinter die Kulissen der Aral-Tankstelle

Auf Einladung von Inhaber Daniel van der Bel besuchten Vertreterinnen und Vertreter der SPD Hammersbach die Aral Tankstelle in Hammersbach, um sich vor Ort über die Entwicklung des Unternehmens und die Herausforderungen der Branche zu informieren.

Schnell wurde deutlich, dass die Anlage weit mehr ist als eine klassische Tankstelle. Der Betrieb läuft rund um die Uhr – 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche. Zum Angebot gehören neben dem Kraftstoffverkauf auch Rastmöglichkeiten für Lkw-Fahrer, eine moderne Waschanlage sowie ein umfangreiches Sortiment an Backwaren und Speisen.

Mit Blick auf die Zukunft plant das Unternehmen bereits den nächsten Entwicklungsschritt: den Ausbau eines Elektro-Ladeparks. „Der Verkauf von Diesel- und Benzinkraftstoffen ist kein unendlicher Zukunftsmarkt. Alles andere rund um die Mobilität schon. Auf diesem Weg sind wir gut aufgestellt, um auch künftig erfolgreich zu sein“, erläuterte Daniel van der Bel. Im nächsten Schritt soll dann auch folgerichtig ein „Megapark“ für E-Lkw errichtet werden. Für die Vertreter der SPD-Hammersbach ist dies ein richtiger und wichtiger Schritt in die Mobilität der Zukunft und die Zukunftsfähigkeit des Standortes.

Besonderes Interesse seitens der Kommunalpolitik galt der Bedeutung des Betriebs als Arbeitgeber. Rund 30 Menschen sind derzeit an der Station beschäftigt. „Gutes Personal ist der Schlüssel für einen erfolgreichen Geschäftsbetrieb“, betonte der Firmenchef. Darüber hinaus werden auch Arbeitsplätze für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende angeboten.

Die Sicherstellung eines reibungslosen Betriebs in dieser Größenordnung stelle jedoch eine große Herausforderung dar. Auch im Hinblick auf bürokratische Erfordernisse. Hier waren sich alle einig, dass der viel beschworene Bürokratieabbau endlich mal beginnen muss.

Ein weiteres Gesprächsthema waren die Kraftstoffpreise. Daniel van der Bel erläuterte, dass auf die Preisgestaltung vor Ort kein direkter Einfluss besteht. Die Preise würden zentral vorgegeben und gesteuert. Auf die Frage, ob politische Maßnahmen und steigende Kraftstoffpreise das Tankverhalten der Kundinnen und Kunden verändert hätten, berichtete er, dass der Kraftstoffverbrauch insgesamt kaum zurückgegangen sei. Die Kundschaft beobachte die Preisentwicklung jedoch sehr aufmerksam. Auch die Auswirkungen hoher Kraftstoffpreise auf die weiteren Dienstleistungen des Unternehmens wurden diskutiert. So interessierte die SPD-Vertreter beispielsweise, ob die Nutzung der Waschanlage rückläufig sei. Einen eindeutigen Trend konnte der Betreiber hierzu jedoch nicht feststellen.

Die Vertreterinnen und Vertreter der SPD Hammersbach bedankten sich herzlich für die offenen Einblicke in den Familienbetrieb und das informative Gespräch. Sie wünschen Daniel van der Bel und seinem Team weiterhin viel Erfolg für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens.

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