Heringsessen mit einer Prise Wahlkampf

Wohl ein letztes Mal fand das Heringsessen der Hammersbacher SPD im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus Marköbel statt. Der vorgesehene Umzug ins Martin-Luther-Haus war noch nicht möglich, weil dort die Umbaumaßnahme noch im Gange ist und mit der Eröffnung erst in Kürze gerechnet werden kann.

Schon lange vor dem offiziellen Öffnungstermin drängten sich die Gäste an der Kasse, um sich etwas vom begehrten Heringssalat zu sichern. Manche holten sich ihre Portionen für zu Hause ab, aber die meisten blieben und bald war der Saal bis auf den letzten Platz besetzt. Wer später kam, musste sich etwas gedulden, bis wieder Plätze frei wurden. Das Vorbereitungsteam unter der Regie von Helga Möller bürgte wie gewohnt für die allseits gelobte Qualität der Fastenspeise und der Service des SPD-Teams klappte wie am Schnürchen, sodass niemand lange warten musste.

Obwohl beim Hammersbacher Heringsessen eigentlich auf politische Reden verzichtet wird, war diesmal doch eine Ausnahme nötig. Angesichts des Termins nur wenige Wochen vor der Kommunal- und Bürgermeisterwahl erteilte der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Wilfried Bender das Wort an Bürgermeister Michael Göllner, der die Gelegenheit zu einer kurzen Ansprache gerne ergriff. Der Bürgermeister skizzierte die wichtigsten Entwicklungen in der Gemeinde und spannte dabei einen Bogen von der U3-Betreuung über die Senioren-Projekte im alten Marköbeler Ortskern bis zum Interkommunalen Gewerbegebiet Limes am Ortsrand von Langen-Bergheim. Hammersbach komme gut voran und bleibe für alle Generationen eine liebens- und lebenswerte Gemeinde, so der Bürgermeister. Er dankte allen ehrenamtlich Tätigen, die dazu ihren Beitrag leisten. In diesem Zusammenhang hob er hervor, dass die Aufnahme von Flüchtlingen in der Gemeinde auch deshalb so gut gelinge, weil die Verwaltung mit der Unterstützung so vieler freiwilliger Helfer rechnen könne. Zum Schluss lud Michael Göllner zur Teilnahme an seiner Bus-Tour am 27. Februar ein. Wer sich genauer über die aktuellen Projekte in Hammersbach informieren wolle, dem biete sich dann eine gute Gelegenheit.

Den Erlös des Heringsessens spenden die Sozialdemokraten wie immer einem guten Zweck. In diesem Jahr geht die Spende an den Förderverein der Astrid-Lindgren-Schule.

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