Wegebau mit System

Die SPD Hammersbach beantragt in der Gemeindevertretung langfristiges Vorgehen beim Wegebau – und zwei konkrete Verbesserungen.

Feldwege haben heutzutage viele Funktionen. Sie dienen den Landwirten zur Erschließung der Äcker, die Bevölkerung nutzt sie zur Lieblings-Freizeitbeschäftigung der Deutschen, zum Spazierengehen oder zum Radfahren. Pferdefreunde nutzen sie gerne zum Ausritt. Einige unserer Wege sind Teile der Limesroute und der Hohen Straße, also von bedeutenden überörtlichen Radwegen. Manche Graswege sind hingegen letzte Rückzugsrefugien in einer durch die Landwirtschaft intensiv genutzten Landschaft.

All dies in einen langfristigen Pflege- und Ausbauplan zu fassen, hat die SPD-Fraktion in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung beantragt. Dabei ist es der SPD wichtig, die Landwirtschaft, die Jagdpächter, aber auch – als Vertreter der Freizeitnutzung – den Regionalpark mit in diese Planungen einzubeziehen. Wie es in der Antragsbegründung wörtlich heißt, soll das Wegekonzept soll dazu dienen, Nutzung und Pflege besser zu steuern und Nutzungskonflikte möglichst zu vermeiden. Auch ein Beitrag zum Natur- und Umweltschutz kann so geleistet werden, da ein sinnvoll ausgebautes Wegenetz auch eine Lenkung bedeuten kann, durch die Bereiche im Sinne des Naturschutzes entlastet werden können.

Über dieses grundsätzliche Konzept hinaus liegen den Hammersbacher Sozialdemokraten zwei Wege, die nicht in angemessenem Zustand sind, besonders am Herzen. Dies sind der Wirtschaftsweg zwischen dem Spielplatz am Weinberg (ehem. Jumix) und dem Vereinsgelände des Tennisclubs sowie der Weg entlang des Spielplatzes Römerstraße zwischen Römerstraße und dem Weg zur Obermühle. Diese beiden ortsnahen Wege werden viel genutzt, sind aber entweder vom Wasser ausgespült oder durch viele Schlaglöchern beeinträchtigt. Deshalb wurde der Gemeindevorstand beauftragt, hierfür eine Kostenermittlung vorzulegen, mit dem Ziel, die Situation nachhaltig zu verbessern. Nachdem auf Antrag der SPD im letzten Jahr mit Hilfe von Mitteln des Kommunalen Investitionsprogrammes bereits der Weg südlich von Marköbel Richtung Bauhof entscheidend verbessert wurde, wäre es wünschenswert, wenn das nun auch hier gelingen könnte.

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