SPD-Fraktion im Interkommunalen Gewerbegebiet

Vor wenigen Tagen besuchte die SPD-Fraktion die Firma Riedl & Tschierschke im Interkommunalen Gewerbegebiet Limes. Riedl & Tschierschke ist das erste Unternehmen, das sich in dem gemeinsamen Gewerbegebiet der drei Kommunen Hammersbach, Limeshain und Büdingen angesiedelt hat. Noch unterhält die Firma am alten Standort in Karben den Hauptsitz mit Büros und Lagermöglichkeiten, die Planungen für den vollständigen Firmenumzug laufen aber bereits.

Riedl & Tschierschke ist ein Spezialunternehmen, das im Verbund mit anderen Firmen der Riedl-Gruppe Industriemontagen, Maschinen- und Betriebsumzüge organisiert und durchführt. Geschäftsführer Christian Tschierschke erläutert: “Unsere Kunden planen in der Regel unter knappen Zeitvorgaben und mit dem Fokus auf einen möglichst kurzen Produktionsausfall einen Umzug. Als Spezialist für schwere Lasten und dem Know-how, auch unter schwierigsten Platzverhältnissen Lösungen zu finden, sind wir weltweit tätig. Hier in Hammersbach werden derzeit unsere Komponenten gelagert und konfiguriert, verpackt und abtransportiert. Dabei ist der Standort direkt an der Autobahn für uns optimal.“ Damit war auch die Frage nach der Standortentscheidung beantwortet. Der faire Grundstückspreis und die für Logistikbetriebe optimale Lage an der Autobahn sind in den Augen des Geschäftsführers die entscheidenden Standortvorteile.

Bürgermeister Michael Göllner, der als Vorsitzender des Verbandsvorstandes den Zweckverband der drei Kommunen leitet, konnte in diesem Zusammenhang erläutern, dass in der nächsten Sitzung weitere Grundstücksverkäufe zur Abstimmung stehen. Nachdem die Dietz AG bereits 160.000 Quadratmeter Fläche erworben hat und derzeit den Bauantrag für das erste Teilstück erarbeitet, liegt der Fokus nun auf der Vermarktung der kleineren Grundstücke. Die Interessenten sind vor allem kleinere Handwerksbetriebe aus der Region, die ihren Firmensitz in das neue Gebiet verlagern wollen.

Abschließend gab Christian Tschierschke den Kommunalpolitikern noch einige Hinweise aus der Praxis. So sei es beispielsweise ungünstig, dass in dem Gebiet drei Straßennamen mit eher ungewöhnlichen Flurbezeichnungen existieren. Besser sei es, die Objekte durchzunummerieren. Abschließend wünschte er den Hammersbacher Kommunalpolitikern noch alles Gute für die zukünftige Weiterentwicklung des Gebietes, das für die gesamte Region einen hohen Stellenwert habe.

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